Die Kreisverlegung
frieda-Kreise legt man am einfachsten von außen nach innen. Nach Herstellen der Randeinfassung wird das Verlegebett mit der Richtlatte abgezogen. Dann wird Kreisring für Kreisring verlegt. Ein vorher im Mittelpunkt eingeschlagener Stab mit einer Schnur erleichtert bei größeren Kreisen die Einhaltung der Kreisform. Mit den Keilsteinen, die in der Formation enthalten sind, wird das Kreiszentrum ausgelegt. Hier müssen u. U. auch weitere Passsteine geschnitten werden.
Die leichte Keilform der Fugen bei der Kreisverlegung ist normal und optisch erwünscht. Beim historischen Vorbild Kopfsteinpflaster wurden Kreise ebenfalls mit rechtwinkligen Steinen gepflastert. Vorgefertigte Pflasterkreise aus komplett keilförmigen Steinen können diese vom Auge erwartete Optik nicht bieten.